Schmucklexikon

Kennen Sie die Qualitätsmerkmale von Perlen? Wissen Sie, was man unter den vier C’s versteht?

In der Welt des Schmucks gibt es zahlreiche Fachbegriffe. Wir erzählen Ihnen, was sich dahinter verbirgt. Natürlich ersetzen diese prägnanten Informationen kein umfassendes Beratungsgespräch.

Daher laden wir Sie herzlich ein, bei konkreten Fragen zu uns ins Geschäft zu kommen!

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Mit den vier Cs wird die Qualität und Wertigkeit eines Diamanten bestimmt. Sie stehen für Carat (Karat), Cut (Schliff), Colour (Farbe) und Clarity (Reinheit).

Karat beziffert das Gewicht eines Diamanten, denn je größer er ist, desto seltener ist er. Der Schliff ist nicht gleichzusetzen mit der Form, welche reine Geschmackssache ist. Die Art des Schliffs (zum Beispiel Brillant) beeinflusst, wie stark der Diamant das Licht bricht. Hierbei spricht man auch vom „Feuer“.

Bei der Farbe sind klare, farblose Diamanten besonders begehrt, doch auch Diamanten mit reinen Farben sind äußerst selten. Die Reinheit bezieht sich auf natürliche Einschlüsse innerhalb des Diamanten, die häufig nur bei Vergrößerungen zu sehen sind.

International wird das Gewicht in Unzen angegeben, was ca. 31,1035 Gramm entspricht.

Bei Schmuckstücken ist auch die Angaben „Gold 333“ oder „Gold 585“ häufig ausgezeichnet. Dies bezieht sich auf die Feinheit des Goldes und gibt an, wie hoch der Anteil des Goldes am Gesamtgewicht ist.

So hat Gold 333 einen Anteil von 33,3 % und Gold 585 einen von 58,5 %. Die feinsten Stück bestehen aus Gold 999 und weisen somit einen Goldanteil von 99,9 % auf.

Achten Sie beim Perlenkauf auf diese fünf Kriterien:

  • Lüster: Der Lüster beschreibt den irisierenden Glanz einer Perle. Je glänzender sie ist, desto wertvoller.
  • Oberfläche: Eine hochwertige Perle sollte möglichst glatt und makellos sein.
  • Form: Besonders begehrt sind die vollkommen runden Exemplare.
  • Farbe: Dieses Kriterium beruht rein auf der subjektiven
  • Wahrnehmung. Es ist eine reine Geschmackssache, ob man Rosa, Creme oder Blaugrau bevorzugt.
  • Größe: Der Wert einer Perle steigt mit ihrer Größe – jedoch nur, wenn auch alle anderen Qualitätsmerkmale erfüllt sind.

Oft wird geglaubt, Zuchtperlen seien kein Naturprodukt oder gar eine Fälschung.

Ein weitverbreiteter Irrtum: Der einzige Unterschied ist, dass Naturperlen zufällig entstehen, wenn beispielsweise ein Sandkorn oder ein Stück Koralle in eine Auster oder Muschel gerät. Zuchtperlen wachsen ebenso heran, jedoch wird der Fremdkörper gezielt in die Muschel eingesetzt.

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