Ein Begleiter für die Ewigkeit – Uhren mit ewigem Kalender

Als kleine Komplikation zählt das einfache Datum zu den beliebtesten und verbreitetsten Zusatzfunktionen bei Armbanduhren. Ein Blick auf die Uhr verrät zuallererst die Uhrzeit, zu diesem Zweck werden die meisten Uhren, jenseits modischer Aspekte und ihrer Eignung als Investition angeschafft. Das Datum ablesen zu können, ist eine Zusatzfunktion, die den Nutzwert einer Uhr sinnvoll erweitert. So wie man die Uhrzeit ohne Hilfsmittel kaum bestimmen kann, haben viele Menschen das aktuelle Datum nicht dauerhaft im Kopf. Ein Blick aufs Handgelenk kann so in vielen Alltagssituationen Klarheit schaffen.

Das einfache Datum als kleine Komplikation, wird dabei technisch verhältnismäßig einfach umgesetzt. Eine Zahlenscheibe mit aufgedruckten Zahlen von 1 bis 31 wird jeweils um 24 Uhr um eine Stelle weitergedreht. Diese Umsetzung ist zwar einfach und insofern praktisch, sie vernachlässigt jedoch grundsätzliche Fakten hinsichtlich des Kalenders: nicht alle Monate bestehen aus 31 Tagen und selbst der wiederkehrende Wechsel zwischen Monaten unterschiedlicher Länge findet in Schaltjahren eine Ausnahme.

So ist es also regelmäßig erforderlich, das Datum nachzustellen, was zwar rein technisch bei Uhren mit einfachem Datum eine simple Aufgabe ist, die zu vergessen aber ebenso leichtfällt.

Als Grande Complication geht der ewige Kalender deshalb einen gewaltigen Schritt in der technischen Umsetzung der Datumsanzeige weiter.

Entsprechend der Komplexität der erforderlichen Mechanik sind Uhren mit ewigem Kalender in aller Regel mit einer größeren Investition verbunden. Im Gegenzug zeigen Uhren mit ewigem Kalender jedoch erfahrungsgemäß auf lange Zeit eine positive Wertentwicklung und eignen sich insofern besonders für Sammler oder als lukrative Investition.

Wenn Sie sich für eine exklusive Uhr mit ewigem Kalender interessieren, bieten wir vom Juwelier und Feinuhrmacher Peter Jürgensen in Flensburg eine Auswahl an interessanten Modellen verschiedener Hersteller.

Was leistet ein ewiger Kalender?

Ein ewiger Kalender ist eine komplexe und komplizierte Mechanik, die den Gedanken der einfachen Datumsanzeige konsequent weiterführt. Wo die einfache Datumsanzeige nicht zwischen Monaten unterschiedlicher Länge unterscheidet und auch keine Rücksicht auf Schaltjahre nehmen kann, ist der ewige Kalender präzise. Er kennt die Länge jedes einzelnen Monats, schaltet also zum Beispiel vom 30. April automatisch auf den 1. Mai und erkennt darüber hinaus, dass 2020 ein Schaltjahr ist und folglich auf den 28. Februar nicht der 1. März, sondern der seltene 29. Februar folgt.

Allerdings ist der ewige Kalender bei den meisten Uhren nicht wirklich ewig, was seine Genauigkeit betrifft. Die Grenze der Zuverlässigkeit in der Bestimmung des Tagesdatums liegt im Jahr 2100. Für dieses Jahr gilt als nächstes die im Gregorianischen Kalender vorgesehene Ausnahme. Der Gregorianischen Kalenders, dem unsere Zeitrechnung seit seiner Erfindung durch Papst Gregor XIII im Jahr 1582 folgt, definiert zwar grundsätzlich jedes vierte Jahr als ein Schaltjahr, das gregorianische System sieht jedoch Ausnahmen vor, in den Jahren die durch 100 und jenen, die ohne Rest durch 400 teilbar sind.Hier entfällt das nach Vier-Jahres-Rhythmus fällige Schaltjahr.

Wie wird der ewige Kalender gestellt?

Uhren mit ewigem Kalender zeigen meist umfassende Datumsinformationen. Das heißt, auf dem Ziffernblatt der meisten Modelle, wie zum Beispiel der Jaeger-LeCoultre Master Eight Days Perpetual, findet sich das Tagesdatum, der Wochentag, der aktuelle Monat sowie das Jahr.

Bei der überwiegenden Mehrheit an Uhren mit ewigem Kalender handelt es sich um Modelle mit automatischem Uhrwerk. Um regelmäßiges Nachstellen zu vermeiden, sollte für eine solche Uhr ein Uhrenbeweger genutzt werden, wenn sie nicht dauerhaft getragen wird.

Andernfalls ist das Stellen einer Uhr mit ewigem Kalender mit einigem Aufwand verbunden. In aller Regel werden dabei die einzelnen Datumsbestandteile nicht separat eingestellt, sondern müssen in Tagesschritten gestellt werden.

Kommt es beim Einstellen des aktuellen Datums zu einem Fehler, das heißt, wird das aktuelle Datum versehentlich übersprungen, ist es meist nicht möglich, die Anzeige einfach zurückzustellen. In einem solchen Fall besteht meist nur die Möglichkeit, die Gangreserve auslaufen zu lassen und die Uhr erst wieder beim Erreichen des fälschlicherweise eingestellten Datums in Betrieb zu nehmen. Versuche des Zurückstellens könnten zum Beispiel zu Fehlern in der Synchronisierung von Datum und Wochentag führen.

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